In Argentinien verweigern einige ältere indigene Caciques (Häuptlinge) ihren Frauen das Mitspracherecht, auch in Bezug auf Gewalt in der Familie und Femizide. Um sich Gehör zu verschaffen, haben die Frauen Gesprächsgruppen gegründet.
In Basilien gibt es seit einem Jahrzehnt eine der höchsten Femizid-Zahlen weltweit. Da der Staat versagt, müssen sich die Frauen selbst organisieren.
Mexikanische junge Frauen leiden ebenfalls immer noch sehr unter dem Patriarchat; Eine Schülerin hat es dennoch geschafft, Stigmatisierung zu durchbrechen und Cybermobbing zu stoppen, nachdem sie selbst Opfer wurde.
Der Drogenkrieg in Mexiko verschont auch die Frauen nicht. Sie sind die Leidtragenden, wenn ihre Söhne, Töchter und Brüder verschwinden. Weil der Staat nichts unternimmt, machen sie sich auf die Suche – unter Lebensgefahr.
Aids ist nach wie vor eine große Gefahr für Sexarbeiterinnen. Besonders in einem so konservativen und machistischen Land wie Nicaragua. Dort gibt es auf Druck der Kirche weder Aufklärungsunterricht an Schulen, noch ist Abtreibung erlaubt. Ein Frauenzentrum springt in die Bresche.