Indigene 
     Heilpflanzen

Wie geht die Wissenschaft, -wie gehen wir als sog.westliche Welt mit der Etnosphäre in Sachen indigenem Wissen um?

Wenn  indigenes  Wissen per Netz (weltweit)  wiedererweckt wird:

Yanomani Kräuterbibel

inkl. Text in Yanomani(?)

Wenn wir uns indigenens  Wissen aneigenen; ist das schon Biopiraterie? und wissenschaftliches Bioprospekting?

Kurz vor der Jahrtausendwende haben wir eine Waldschule in der Gegend der Einmündung des Amazonas ins Meer im Staate AMAPA besucht, wo sie den lokalen Bauern und Jugendlcihen die alten heilkräuter wieder nahe brachten, die " Escola Bosque do Amapá-Módulo Regional do Bailique"  gibts immer noch, was ist aus dem Heilkrauter Wissen geworden?

https://www.google.com/maps/place/Escola+Bosque+do+Amap%C3%A1-M%C3%B3dulo+Regional+do+Bailique/@0.8731614,-50.0764011,1616m/data=!3m2!1e3!4b1!4m5!3m4!1s0x8d60aba014480acd:0xe09437afe0431a2b!8m2!3d0.8731614!4d-50.0742124

Die nicht unumstrittenen Politkerin, Janete Capiberibe, (siehe PDF links)  mit der ich damals die Reise gemacht habe und die die Schule gegründet hat udn eigentlcih gute Ideen wie auch Umweltpolzei gegründet hat ( gibst glaube ich nicht mehr) sitzt nicht merh im Brasilianischen Parlament, ist heute Gemeinde Präsidentin von Macapa und auch wenn nicht mit ihr drehen will, hilft die Connection vielleicht um dort günstig und vernetzt  hin zu kommen. Auch gäbe es in Belem an der UNI( mit deutscher Abteilung)  eine Deutsche die ein dt. Austauschprogramm mit Brasilien organisiert, falls das in COVID Zeiten noch funktioniert, und mit der/ Schüleern könnten wir Baillique besuchen, damit ich ne Geschichte und Zusammenhang mit Etnosphäre, Heilkräutern hätte..

Das Schiff der UNI Sao Paulo das damals Suche nach pflanzlichen Heilmitteln gegen Krebs in Amazonien gesucht hat, gibts in dieser Form nicht mehr, da in der Schulmedizin, in grossen Pharmafirmen dies nicht mehr gross verfolgt wird.... da wird heutzutage seit einiger Zeit alles in Richtung mRNA geforscht, ein Grund warum man relativ schnell eine COVID Impfung auf derselben Basis aufbauen konnte.

aber vielleicht kann man Forschung und Heilpflanzen in der Gegend rotzdem wieder mal aufnehmen...müsste noch merh recherchieren

Westliche medizinische Versorgung im Einklang mit indigenen Heilfplanzen:

Ausbildung indigener Waiapi-Gesundheitsassistenten

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 aus der Homepage von der NGO  http://www.poema-deutschland.de/html/gesund01.html

 

 

Das Reservat der Wajápi liegt im Bundesstaat Amapa ganz im Norden von Brasilien und grenzt fast an Französisch Guyana. Es umfasst ca. 600.000 ha. Es leben dort rund 1000 Wajápi in 40 Dörfern. Im Jahre 1950 gab es noch rund 3.000 Wajápi. Vor allem durch die von den Weißen eingeschleppten Krankheiten sank diese Zahl bis auf rund 200 in den 60er-Jahren. Die Wajápi sind Sammler und Jäger und leben in Gruppen mit 30 bis 60 Personen zusammen. Traditionell lebten sie ca. 5 Jahre in einem Gebiet und verlegten ihr Dorf dann in eine andere Region, damit sich der Wildbestand wieder erholen kann. Sie kehrten frühestens nach 20 Jahren an einen Ort zurück, den sie schon einmal bewohnt haben. Diese Lebensart stößt an Grenzen, weil Weiße in ihren Lebensraum eindringen, vor allem Holzfäller, Goldgräber, aber auch Fischer.

Das jetzige Reserverat war ursprünglich dreimal größer geplant und ist auf politischen Druck, vor allem der Holzfäller-Lobby verkleinert worden. Die medizinische Versorgung wurde in den Dörfern der Wajápi von so genannten Pajes, die durch mündliche Überlieferung in einer Natur bezogenen "Waldmedizin" ausgebildet sind, für die ihnen bekannten Krankheiten gewährleistet. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen und Verletzungen, vor allem aber bei den durch die Weißen eingeschleppten Erkrankungen benötigen sie Unterstützung.

Um den Wajápi ihre bisherige Lebensweise im Wald weiter zu ermöglichen, und um ihnen gleichzeitig eine medizinische Basisversorgung zu sichern, hat POEMA, auf Wunsch der Wajápi, bislang zwei Gesundheitsstationen mitten im Regenwald finanziert. Diese werden regelmäßig von brasilianischem Gesundheitspersonal besucht und sind mit den notwendigsten medizinischen Hilfsmitteln ausgestattet.
Seit Anfang 2007 finanzieren wir außerdem eine mehrjährige Ausbildung für eine Gruppe von rund dreißig jungen Wajápi, damit sie selbst in der Lage sind ihre medizinische Versorgung im Reservat sicher zu stellen. Auch diese Bitte um Unterstützung kam von den Wajápi, die immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass notwendige Unterstützung durch die brasilianische Regierung nicht, oder nur sehr schleppend erfolgt. Da diese Ausbildung sehr aufwendig und teuer ist, stehen wir auch mit den zuständigen brasilianischen Gesundheitsbehörden in Verhandlungen, damit sich diese an den Kosten und der Durchführung der Ausbildung beteiligt.
Vor Ort werden wir von einer Gruppe von Anthropologen unterstützt, die seit vielen Jahren mit den Wajápi zusammenarbeiten. Sie gehören zum Instituto de Pesquisa e Formação Indígena (Institut für Forschung und Indigene Ausbildung), einer NGO der Universität Sao Paulo. https://institutoiepe.org.br/

Infos zu Waiapi und deren Programme, generell COVID Sitution in AMAPA, Juni ( ab Seite 15) & Mai 21( ab Seite 13)

Auch die Gaurani in Argentinien haben ausgebildete Gesundheitsassistenten

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