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 "RESEX" 
      gescheitertes Experiment 
in Prainha ?

Es bleibt abzuwarten was passiert, nachdem der neu-alte Staatschef "Lula" da Silva am COP27 die Reinstallation von Umweltschutz in Brasilien versprochen hat. Das am zweitstärksten entwaldete "RESEX" Gebiet des Amazonas hat z.B. 185 Tausend illegale Rinder und nur 2 Strafklagen.                                     Siehe in Portugiesisch:

Die Probleme fingen mit der staatlichen Gründung 

der brasilianischen "RESEX" an

Schon bei der generellen Gründung der an die 100 "RESEX" in ganz Brasilien ist laut dem deutsch-brasilianischen Agronom Uli Ide der weiter südlich in Bahia auch in einem "RESEX" wohnt, schon einiges schief gelaufen.

Erstellt fest, dass:

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Uli Ide

Agronom,

pensioniert, wohnt im "RESEX" Canavieiras in Bahia.

Er hat Jahrzehnte lang in Südamerika mit Schwerpunkt Brasilien für internationale NGO's gearbeitet.

1.

Bei den "RESEX" Gründung generell viele Einwohner nicht gewusst oder zumindest nicht realisiert haben, dass ausser dem Meer auch noch das Land einbezogen wird.

2.

Dass viele Anwohner damals nicht realisiert haben, wie sehr die Landfrage ihre Gemeinschaft spalten würde

3.

Was passieren würde, wenn die Jugend mit besserer Schulbildung keine Fischer mehr sein wollen. Das wirft die Frage auf; ist eine Naturschutzzone für Langusten-Fischerei in Prainha überhaupt noch zeitgemäss?

Uli Ide: Podcast RESEX_Uli Ide, Agronom, Brasilien
00:00 / 05:26

In Prainha do Cante Verde, wurde das RESEX 2009 von dem damaligen und neuen Präsidenten "Lula" da Silva abgesegnet, aber heutzutage stellt sich die Frage; ist eine Naturschutzzone des Meeres ohne Langusten, ohne Nachwuchsfischer in Prainha überhaupt noch zeitgemäss?

In Prainha do Canto Verde ist das "RESEX" zweigeteilt;

ein Land- und ein Meeresreservat 

Meeresreservat

Landreservat

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Einige der Bewohner in Prainha äussern heute, dass sie damals bei der Abstimmung ob sie ein "RESEX" wollen, nicht gewusst haben, dass das Dorf, die Dünen, das Land generell miteinbezogen wird.

In Prainha do Cante Verde hat sich das Krisengebiet weg vom Meer auf die Landfrage verlagert.

Ganze Magisterarbeit von © Carolin Brugger

Dies hat schon 2009  die deutsche Ethnologin Carolin Brugger in ihrer Arbeit über Prainha hinterfragt und die vielen NGO Gelder, -vor allem aus der Schweiz,- die nach Prainha strömten als fragwürdig betrachtet, die lokalen Machtverhältnisse in und um Prainha do Canto Verde nicht nur zu deren Gunsten beschrieben.       

(Quote Magisterarbeit)

"Obwohl die vom Einwohnerverein und von der Kooperative angestrebte Modalität die kompensatorische Macht ist, hängt es vom Empfinden der betroffenen Personen ab, wie die Macht definiert wird. Während manche EinwohnerInnen – vor allem die Mitglieder dieser Organisationen – die Gesetze der associação zum Thema Landbesitz völlig akzeptieren und als Norm verinnerlicht haben, fühlen sich andere dazu gezwungen, Regeln und Tatsachen zu akzeptieren, die sie nicht unterstützen und wieder andere halten sich gar nicht erst an das selbst gestrickte Regelwerk des Einwohnervereins."

(© 2009 - Carolin Brunner) 

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