
Generationen suchen
afro-brasilianische
Identität
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In Brasilien haben über die Hälfte der Bürger in irgendeiner Form afrikanischen Hintergrund und eine ganze Generation von jungen Afro-Nachkommen sucht nach ihrer ursprünglichen Identität und nimmt dadurch sogar Rassismus in Kauf. Auch in anderen Ländern, in denen einst Sklavenhandel in großem Umfang betrieben wurde, suchen die heutigen Nachfahren sogar mit Hilfe von DNA-Tests nach ihrer ursprünglichen afrikanischen Volkszugehörigkeit, wandern sogar nach Afrika aus.
Sklavenhandel förderte vor Jahrhunderten in Brasilien eine Art
"traditionelle afrikanische Nation"
Schon früh beeinflusst der Glaube an "Mama África" heute die Nachkommen vieler ehemaliger versklavter afrikanischer Stämme. Besonders betroffen sind die Bantu, Nagô oder Yoruba, die einst gewaltsam voneinander getrennt und nach Brasilien gebracht wurden. Trotz ihrer unterschiedlichen Sprachen teilten sie eine ähnliche Kultur. Viele wurden als Landarbeiter auf Zuckerrohrplantagen in Bahia und Mato Grosso versklavt, während einige als Haussklaven in den Städten eingesetzt wurden.
Im 16. Jahrhundert gelang einigen von ihnen die Flucht ins malariaverseuchte Hinterland, das von ihren weißen Sklavenhaltern gemieden wurde. Dort gründeten sie ihren eigenen Staat namens Palmeiras, auch bekannt als das erste "Quilombo". Dieser unabhängige Staat überlebte etwa 100 Jahre lang ungestört und beheimatete etwa 20 Millionen Einwohner, die ihre eigene Kultur pflegten und weiterentwickelten. Diese Menschen wurden als "Quilombolas" bezeichnet.
Frauen und LGBT-Leute können in der Rangordnung
gleichberechtigt mitmischen
2008








